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Chirurgie

Kompaktkursreihe „Allgemeine zahnärztliche Chirurgie“ 1Teil

Diese Kompaktkursreihe richtet sich an Kolleginnen und Kollegen, die ihre Techniken
in der „alltäglichen“ zahnärztlichen Chirurgie festigen und mögliche auftretende
Komplikationen noch besser beherrschen möchten. Integraler Bestandteil aller
Module dieser Kursreihe sind praktische Übungen. Theoretische Kenntnisse werden
in kompakter Form vermittelt, so dass es viel Raum bleibt, um die eigenen praktischen
Fähigkeiten zu verfeinern und Tipps und Tricks von den Referenten zu erhalten.

1. Kursteil
Entspannte Chirurgie für die tägliche Praxis
Die zahnärztliche Chirurgie stellt einen wichtigen Bestandteil der täglichen zahnärztlichen Praxis dar. Von der Lappen-OP über die Kronenverlängerung bis hin zur Tunnelierung oder Osteotomie ist der Zahnarzt immer wieder gezwungen „zum Messer“ zu greifen. Damit diese Behandlungen sich nicht nur reibungslos in den täglichen Ablauf eingliedern, sondern sogar Spaß machen können, will Ihnen der angebotene Kurs Mittel, Wege und Tricks zeigen um die tägliche Chirurgie sicher und mit Freude durchzuführen.
Im Rahmen eines Kollegenpraktikums sollen die theoretischen Grundlagen der zahnärztlichen Chirurgie von der Instrumentenkunde über die Schnitt- und Lappentechnik bis hin zur Knochenentfernung und der Komplikationsvermeidung veranschaulicht werden. Es soll dabei bewusst auf solche Verfahren eingegangen werden, die für den allgemeinen Zahnarzt in der täglichen Praxis relevant sind und die im normalen Praxisalltag durchgeführt werden können und oft auch durchgeführt werden müssen. Ziel ist es, die zahnärztliche Chirurgie durch Sicherheit und Vermeidung von Stress praxistauglich für den Alltag zu machen. Die besprochenen Techniken, sollen anschließend unter Anleitung am Schweinekiefer praktiziert und geübt werden. Der angebotene Kurs aus der Reihe „Zahnärztliche Chirurgie für die Praxis“ soll in netter kollegialer Atmosphäre folgende Inhalte vermitteln.

Themenschwerpunkte
Instrumentenkunde und Nahtkunde, Organisation und Assistenz, OP Planung
Chirurgische Lappentechniken, Lappenentlastungen und Periostschlitzungen
Knochenresektionen (z. B. bei Lappen-OPs oder zur Kronenverlängerung)
Einfache Nahttechniken zum idealen Wundverschluss
Komplikationen vermeiden und erfolgreich behandeln
Tipps und Tricks für erfolgreiches Arbeiten
Grenzen erkennen, um mit Spaß zu operieren
Termin: 06.04. & 07.04.2018
Referent: Dr. Jan Behring, Hamburg

2. Kursteil
Zahnentfernung, operative Zahnentfernung, Freilegung und Entfernung retinierter Zähne, chirurgische Zahnerhaltung, Unfallverletzungen der Zähne
Dieser Kurs soll neben der Auffrischung der theoretischen Grundlagen und Vermittlung der aktuellen Richtlinien vor allem der Vermittlung von praktischem Wissen dienen. Operative Verfahren wie Zahnentfernungen, Wurzelspitzenresektionen, die Traumatologie der Zähne und weitere chirurgische Verfahren werden anhand von Fallbeispielen von der Planung bis zum Abschluss der Behandlung besprochen und mögliche Fallstricke aufgezeigt. Erlerntes soll anschließend unter Anleitung am Schweinekiefer praktisch geübt werden.

Themenschwerpunkte
Indikationen zur Zahnentfernung und Zahnerhalt
Lokalanästhesie und Narkose
Hygieneanforderungen
Apparative Voraussetzungen, Instrumentarien, Materialien
Therapie (traditionelle und neue Techniken der Zahnextraktion, Schnittführungen, Wurzelfrakturen, Socket/Ridge-Preservation, Freilegung bei KFO-Therapie, retrograde Wurzelfüllungen, Zystekto- und Zystostomien, Wundnachsorge)
Medikamentöse Begleittherapie
Komplikationsvermeidung und Komplikationsmanagement
Diagnostik und Therapie dentoalveolärer Traumen
Praktische Übungen am Schweinekiefer
Termin: 20.04. & 21.04.2018
Referent: Dr. Conrad Eichentopf, Dessau

3. Kursteil
Risikopatienten und das Management ihrer zahnärztlichen Behandlungen
1.Veränderungen der Mundschleimhaut und Früherkennung von Tumoren
In diesem theoretischen Teil des Workshops wird dem Teilnehmer ein systematisches Vorgehen bei der Untersuchung der Mundhöhle vermittelt, die es ihm in praxi in kurzer Zeit ermöglicht, alle relevanten oralen Strukturen visuell und palpatorisch zu erfassen. Das Repetitorium der Mundschleimhautveränderung soll Altbekanntes neu betrachten, Vergessenes wieder in Erinnerung zurückrufen und aber auch Neues aufzeigen, um dem Zahnarzt die Unsicherheit bei der Diagnostik potentiell maligner Veränderungen zu nehmen. Die meisten Veränderungen der Mundhöhle können mit einfachen Mitteln selbst diagnostiziert und therapiert werden. So werden die Möglichkeiten und Grenzen der nichtinvasiven Bürstenbiopsie in der zahnärztlichen Praxis ausführlich im praktischen Teil des Workshops dargestellt. Es sollen zusätzlich Entscheidungshilfen vermittelt werden, ab wann eine sofortige Überweisung an (onkologische) Fachabteilungen erforderlich ist, wie z.B. bei schweren systemischen Erkrankungen, Tumorvorläuferläsionen oder bei eindeutigem Malignomverdacht.

2. Patienten mit kardiologischen, metabolischen, neurologischen Vorerkrankungen
Anhand der vermittelten theoretischen Inhalte soll dem Teilnehmer die Beurteilung des individuellen Risikoprofiles seiner Patienten und das damit verbundene Management ihrer zahnärztlichen Behandlungen erleichtert werden. Besondere Berücksichtigung gilt dabei den kardiologisch, metabolisch und neurologisch Vorerkrankten, sowie der Risikogruppe der antikoagulierten und knochenstoffwechselbeeinträchtigten Patienten (bei Therapie mit Bisphosphonaten/Denosumab/Zustand nach Tumortherapie/Radiatio). Wie in Teil 1 werden auch hier Entscheidungshilfen vermittelt, ab wann eine Überweisung an Fachpraxen oder Fachabteilungen mit stationärer Anbindung sinnvoll bzw. erforderlich ist.

Fr, 06. April 2018 -
14:00 Uhr bis 18:00 Uhr
Sa, 07. April 2018 -
09:00 Uhr bis 17:00 Uhr
Zahnärztekammer Sachsen-Anhalt
Große Diesdorfer Str. 162
39110 Magdeburg
Deutschland

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Zielgruppe:

Zahnärzte/Zahnärztinnen

Referenten:

Dr. Jan Behring

Veranstalter:

Punkte:

42

Gebühren:

Kurspaket
1 350,00 €
Einzelkursgebühr je
550,00 €